Kulturschätze

Freibergs Silber - Sachsens Glanz

1.12. 2018
3.3. 2019

Ab 1. Dezember 2018 lockt die neue Sonderschau „Freibergs Silber – Sachsens Glanz“ ins Freiberger Stadt- und Bergbaumuseum. Zu sehen sind neben hochkarätige Leihgaben aus den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden Stücke aus der Mineralogischen Sammlung der TU Bergakademie Freiberg sowie Exponate aus dem Fundus des Museums. 

Galarie &quotDie Hütte&quot

Galarie &quotDie Hütte&quot

Die Geschichten der Bibel sind seit jeher fester Bestandteil der europäischen Kulturgeschichte und bilden daher die Grundlage zahlloser Interpretationen der bildenden Kunst. Vieles davon ist uns in der heutigen Zeit verloren gegangen. Vor diesem Hintergrund bieten die Figuren von Gottfried Reichel einen besinnlichen (Rück-)Weg zur Bibel. Der Schnitzer erzählt uns die alten Geschichten auf eine ganz neun Art und Weise. Weiterer Bestandteil der Exposition sind Szenen aus dem Warschauer Ghetto.

Serpentinsteinmuseum Zöblitz

Serpentinsteinmuseum Zöblitz

Prägend für die Geschichte im Ortsteil Zöblitz ist ein reiches Vorkommen an Serpentinstein, einem sehr seltenen, jedoch gut zu verarbeitenden Gestein, welches seit dem 16. Jahrhundert insbesondere in der Architektur sowie im Kunsthandwerk Anwendung fand. Im Zöblitzer Museum lässt sich die Verarbeitung dieses seltenen Steins in einer voll funktionstüchtigen Serpentinsteindrechselwerkstatt aus dem Jahre 1889 nachvollziehen. Außerdem finden sich hier sehenswerte Exponate zur regionalen Frühgeschichte und zur Geschichte des Ortes.

Betten- u. Schlafmuseum by Betten Uhlmann Freiberg

Betten- u. Schlafmuseum by Betten Uhlmann Freiberg

Das erzgebirgische &quotDaunenbett mit dem Mundloch&quot Seit hunderten von Jahren ist die Region zwischen Sachsen und Böhmen als das Erzgebirge bekannt.Hier lebten die Menschen sehr einfach in traditioneller Lebensweise vom Bergbau, Landwirtschaft und Handarbeiten. So ist das Federnschleißen an kalten einsamen Winterabenden eine der wenigen Kontakt- und Unterhaltungsmöglichkeiten der damaligen Frauen und Mädchen gewesen. Die daraus gefertigten Bettstücke waren für die Menschen von hohem Wert.

Studienraum Carlfriedrich Claus

Studienraum Carlfriedrich Claus

Über sechzig Jahre lebte Carlfriedrich Claus in den drei kleinen Räumen im Hinterhaus unter dem Annaberger Gloria Filmpalast. Hier entwickelte er sein einzigartiges visuelles und akustisches Werk, von hier aus korrespondierte er mit Freunden, Künstlern und Wissenschaftlern in aller Welt. Der Studienraum soll Angebot sein, sich mit dem vielschichtigen Werk am Ort seiner Entstehung auseinanderzusetzen. In wechselnden Ausstellungen werden Hauptwerke des Künstlers, wie die Grafikmappe »Aurora« oder seltene Blätter aus Privatbesitz präsentiert.

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